Paul [19:47 Uhr]:
muss nämlich noch eins schreiben
Paul [19:47 Uhr]:
bräuchte man n input
Kratistos [19:48 Uhr]:
über die überlegenheit des männlichen geschlechts?
Paul [19:49 Uhr]:
Thema: Bei Montaigne kann man lesen: „Ich habe auf dieser Welt kein ausgesprocheneres Ungeheuer und Wunder gesehen als mich selbst,- den Menschen.“ Verfassen Sie ein Essay zum Thema : „Der Mensch – gesellschaftliches Produkt oder sich selbst gestaltendes Wesen?“! Beziehen Sie theoretische Überlegungen zur Aggressionsneigung des Menschen in ihren Essay mit ein!“
Paul [19:50 Uhr]:
was könnte man da schrebien
Kratistos [19:52 Uhr]:
Jack London – Seewolf – Larson – nietzsche – kampf mit monstern -
Paul [19:52 Uhr]:
wärst du dann für selbstbestimmung oder fehlender freier wille?
Kratistos [19:54 Uhr]:
selbstbestimmung, weil es die einzige möglichkeit ist, nicht an der welt zu verzweifeln.
Kratistos [19:54 Uhr]:
freiheit des selbstmordes, etc
Paul [19:54 Uhr]:
also so camus und so
Kratistos [19:54 Uhr]:
die btw durch die selbstversklavende gesellschaft aberkannt wird und als psychische krankheit klassifiziert wird.
Kratistos [19:55 Uhr]:
auflehnen gegen die gesellschaft, aber nicht allein des auflehnens an sich willens, sondern, weil sie tatsächlich schlecht ist – schlechter als alles andere außerhalb der eigenen existenz.
Paul [19:56 Uhr]:
hmm…und wie kann man da freud, lorenz reinbringen?
Kratistos [19:56 Uhr]:
muss man doch nicht.
Paul [19:56 Uhr]:
doch
Kratistos [19:56 Uhr]:
na dann:
Paul [19:56 Uhr]:
der part mit der aggressionsneigung
Kratistos [19:58 Uhr]:
auflehnen als echten, satanischen (befreienden!) trieb, der auch dunkle seiten hat; und des halb nicht auf freud’sche art als komplett „normal“ dargestellt werden sollte, weil dies zu deterministisch sei; sondern eben auch der freiheit der wahl unterliege. „Ich muss meinen vater nicht essen.“
Paul [19:59 Uhr]:
hhmm…so weit so gut
Dezember 7, 2008...7:06
Ein seltsames, aber irgendwie interessantes Chatgespräch über ein Schulessay.
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