Oktober 25, 2008

Ein Essay.

Dieses Essay ist Produkt einer Schulaufgabe aus dem Sozi-Unterricht. Kratistos stellt seins vielleicht auch noch mal rein. Ach ja, die Aufgabe war, ein Essay zu der Aussage „Ungeheuer ist viel, doch nichts ist ungeheurer als der Mensch“ zu schreiben und iwie Freud da rein zu basteln.  Ach ja ich bin kein Hellseher, die Wahl Obamas liegt zeitlich zwischen der Fertigung des Essays. ;)

Denkt ja nicht, dass ich mich mit jenem Ausspruch einleite, dass hat doch weder Stil noch Esprit. Ganz im Ernst, mir liegt wenig an vertrockneten Versen alter Tragödiendichter. Viel zu stereotyp, viel zu vorhersehbar in der Handlung. In die Zukunft soll’s gehen und doch, jener scheinbar weise Ausspruch des Chores lässt mich nachdenken. Ausnahmsweise. Doch wird er schnell von moderneren Sorgen verdrängt, die, typisch für unsere Gesellschaft, mir eigentlich egal sein dürften. Es geht um die USA, genauer um die Wahl des Präsidenten. Wird Obama gewinnen und damit eine der Faustregeln Amerikas brechen? Immerhin heißt das Weiße Haus nicht nur seines Anstriches wegen so. Oder wird Palin das Rennen für sich machen? Denn im Ernst, McCain wird doch höchstens noch ein Jahr überstehen. Ist ja toll, dass er Vietnam-Veteran ist, aber wer seine Arme nicht über Schultergürtelhöhe heben kann, dem fehlt auch sonst einiges an Gesundheit, zumal 72-jährig. Doch zurück zu Palin; denn das wäre, und nun muss ich schmunzeln, wirklich ungeheuer und zwar in jedweder Dimension. Denn diese zeichnet sich vor allem durch eines aus; Unwissenheit. Mag man drüber denken wie man will, aber die Hellste ist sie wirklich nicht. Dafür vom Schicksal mit Ironie geschlagen. Wahrhaft ungeheuerlich, dass Palin gegen Aufklärung und Abtreibung ist, wo doch ihre minderjährige Tochter geschwängert wurde. Aber immerhin, abgesehen davon, dass die Amerikaner zwischen gender-card und race-card wählen dürfen, wird auf jeden Fall eine Veränderung in Washington stattfinden, rein nominell gesehen natürlich. Denn auch eine Frau, das wäre neu, auch als Vice-President.

Politisch betrachtet dürfte sich bei einem Triumph der Republikaner, und das wäre ein wahrhaftes Schreckgespenst für alle Intellektuellen Europas und Amerikas, wenig verändern, die Zahl der erschossenen Soldaten dürfte steigen, genauso übrigens wie die Finanzdefizite. Überhaupt; in den letzten 20 Jahren war die einzige Regierung, welche ein Haushaltsplus vorweisen konnte, die unter Clinton, also eine demokratische.

Ob Obama eine politische Kehrtwende vollziehen kann, bleibt zwar wünschenswert, aber auch fraglich. Vor allem, weil ein riesiger internationaler Haufen von Studenten drauf und dran ist, einen neuen Messiaskult zu bewirken. Denn die Hoffnungen, die in Obama gesteckt werden, sind groß, ungeheuerlich groß, um genau zu sein.

Hoffnung als solche zeichnet sich vor allem durch Unfähigkeit des Hoffenden aus, wobei dies noch nicht einmal verachtend gemeint ist, obwohl Anlass dazu bestände. Hoffnung ist vielmehr krankhaft, grenzenloser Optimismus, gnadenlose Dummheit. Außer bei einem selbst, da ist’s legitim. Was mich von der Politik wegbringt, vielleicht glücklicherweise.

Also doch zurück zur veralteten Ungeheuerlichkeit, die gar keine ist. Menschen sind nicht wirklich ungeheuerlich, möglicherweise ungeheuer dämlich oder ungeheuer optimistisch, was aufs selbe hinaus läuft. Vielmehr versuchen Menschen ihrer Sinnlosigkeit zu entkommen, indem sie mystifizieren und die Tatsache, dass auch sie vom Affen abstammen bzw. selbst welche sind, verschleiern. Der Mensch als Krone der Schöpfung zeichnet sich bei genauer Betrachtung eigentlich nur durch seinen Verstand aus, und auch dass ist eher ein Ideal. Das einzige wirklich Ungeheuerliche ist der Glauben, der den Menschen zu Eigen ist. Über den Glauben als solchen mag man denken wie man will. Die meisten werden intervenieren wollen, aus reinem Selbsterhaltungstrieb, aber wenn die allgemeinen Beschönigungen weggelassen werden, sackt das Ungeheuer Mensch in sich zusammen. Dann nämlich muss sich der Mensch eingestehen, dass er nichtig ist. Sein Sein-Sinn doch aus dem Nichts zu stammen scheint und dorthin zu entlaufen droht und nicht einem Masterplan folgt. Dass viele Katastrophen nicht durch Gott beeinflusst werden, um uns, seine Ebenbilder, wie lächerlich das doch ist, wieder auf den rechten Weg zu führen. Denn nebenbei gesagt, ist der Mensch doch häufig sein eigener Richter und Henker. Fiele es sonst einer anderen Schöpfung dieses Planeten ein, mutwillig die eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören, nur des eigenen Vorteils wegen?

Der Mensch sollte endlich wagen, sich seines Verstandes zu bedienen, wie schon Kant meinte. Interessanterweise führte dieser Aufruf nur zur Verschlimmerung der Umstände, weswegen wir heutzutage in smokverseuchten Megacitys auf engstem Raume 20 Millionen Menschen zählen können. Wenn so die Vernunft des Menschen aussieht, dann zeigt dass nur, wie erbärmlich die Menschen doch sind. Es ist ja nicht verwerflich, wenn über einem ein Damoklesschwert baumelt, es selbst aber dort anzuhängen um so mehr. Es soll ja nicht gesagt sein, dass Menschen nur schlecht, unfähig und dumm sind, also etwas bessere Paviane; das wäre schlichtweg falsch. Natürlich gebührt vielen Werken Respekt und Hochachtung, und es ist ja auch der Glaube und Tatendrang, der sich in Bauten wie dem Kolosseum, dem Petersdom oder den Pyramiden von Gizeh manifestiert, wobei vor allem der Glaube den zahllosen Arbeitern schnell abhanden gekommen sein dürfte, angesichts der miesen Arbeitskonditionen.

Aber hier offenbart sich ein Problem, nämlich das des Antriebes.

Denn was trieb Menschen wie Papst Julius II. oder Cheops zu solchen wahnbehafteten Wünschen und was noch verwunderlicher scheint, warum ließen die zigtausenden Arbeiter das mit sich machen?
Nun die Antwort lässt sich wohl neben ökonomischen Vorteilen unter anderem auch im menschlichen Unterbewusstsein finden. Hier ist eine ewige Schlacht zwischen zwei Mächten zugange. Auf der einen Seite die kulturelle Oktroyierung des Über-Ichs, auf der anderen Seite die Macht der Triebe oder auch des Es, welche entweder neurotisch oder pervers ausgerichtet, nie aber ausgeglichen sind. Für tiefer gehende Betrachtungen mag man Freuds Werke zu Rate ziehen, mir widerstrebt es aus nahe liegenden Gründen, näher auf Freud einzugehen.

Wichtig für die Betrachtung der Ungeheuerlichkeit des Menschen, also seiner Fähigkeit, glauben zu können, scheint mir nur die Betrachtung der Ursachen desselben zu sein. So wird die Religion mit einer infantilen Neurose verglichen, resultierend aus den christlichen Grundsätzen, wenn man es beispielsweise auf die europäische Darstellung projizieren möchte. Liebe deinen Nächsten versetzt den Menschen in einen Zugzwang, eine nicht zu bewältigende Aufgabe treibt den Menschen in Gleichgültigkeit oder Selbsthass. So mag denn dies auch die Begründung für das Errichten obig genannter Prachtbauten sein. Ein Teil seiner Schuld abbüßen, oder seiner Belanglosigkeit entringen, auf jedem Fall dem Unbehagen in der Kultur zu begegnen.

Und wahrhaftig scheinen diese merkwürdigen Bedürfnisse, wie das unter- hunderten-von-Tonnen-eingemauert-Sein, Ausdruck dieses Widerstandes zu sein. Die Tatsache, nicht unter einem Meter Erde zu liegen, sondern über sich tausende Steine aufgestapelt zu haben, soll den Menschen ungeheuerliche Züge geben, die eben dort begraben sind. Ihren politischen Zweck erfüllen sie dabei auch noch, wenn denn zu Lebzeiten noch fertig gestellt, denn sie zeigen die Macht, die der Errichter über die Arbeiter hat. Diese nahmen meist unfreiwillig teil oder erhofften sich, wie im Fall von Gizeh, denn dort gabs keine Zwangsarbeiter, was erstaunlich anmutet, Anteil an dieser mystifizierenden Erhebung zu haben. So mag man denn an vielen Beispielen nachweisen, dass die Menschen aus unrationalen Gründen handelten und damit ihre Einfältigkeit verdeutlichten, was nicht heißen soll, dass reine Rationalität das Allheilmittel wäre. Diese wäre derart menschenverachtend, dass über kurz oder lang der Menschheit ein Ende beschaffen wäre.

Und so ist es vielleicht doch nicht schlecht und verachtenswert, dass sich die Menschen ihren Glauben als apartes Element bewahrten. Zwar wirken die Menschheit dadurch naiv und dumm, über das jeweilige Individuum als solches soll damit nicht geurteilt sein, aber für den Selbsterhalt mag diese Einfältigkeit nützlich sein.

Und manchmal manifestieren sich Hoffnung und Glauben eben doch in guten, glorreichen und klugen Taten. So lässt sich die Wahl Obamas zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten also solch eine gute Tat werten. Zwar ist damit nicht viel getan, weit größere Anstrengungen müssen unternommen werden, aber es ist ein Schritt, ein Schritt auf dem richtig anmutenden Weg. Wenn nur kein Messiaskult begründet wird, besteht nicht nur für das Volk Amerikas, sondern auch für die Europäer eine realistische Chance auf wahre Größe und Stärke, fernab von jeder Ungeheuerlichkeit, wodurch die Menschheit zum ersten Mal ungeheuerlich, weil unberechenbar, wirken würde. Dies kann, darf und muss das Ziel der Menschen sein, um sich selbst zu überwinden und dadurch einen Sinn zu geben.

Oktober 23, 2008

Chinese Democracy. Möff.

Nach 17 Jahren kommt nun anscheinend doch das Guns ‘n Roses Album Chinese Democracy, am 23ten November. Das ist gut. Oder?

Naja. Slash ist weg, Axl ist alt, die Single weiß nicht wirklich zu überzeugen und die Massenmedien scheinen das Ganze (noch) zu ignorieren. Immerhin wird wohl jeder Amerikaner aus Slash ne kostenlose Dr Pepper kriegen (die hatten da nen Deal). Einige Titel sind schon länger bekannt, andere, wie „What If“ kamen erst in den letzten Wochen an die Öffentlichkeit („What If“ läuft am Ende von dem Film mit Pussy und Fatty und dem bekackten deutschen Namen; „Shackler’s Revenge“ gibts im im September erschienenen in Rock Band 2).

Die bekannten Songs erreichen bei weitem nicht die Größe von November Rain, Don’t Cry oder Welcome to the Jungle, aber ich hoffe dennoch. Eigentlich sollte man sich freuen, dass Axl Rose a) noch lebt und b) tatsächlich echt noch ein Album rausgebracht hat.

Hier also Track-Liste. Cover-Art folgt.

01. Chinese Democracy
02. Shackler’s Revenge
03. Better
04. Street Of Dreams (Fans know of this being ‘The Blues’)
05. If The World
06. There Was A Time
07. Catcher N’ The Rye
08. Scraped
09. Riad N’ The Bedouins
10. Sorry
11. I.R.S.
12. Madagascar
13. This I Love
14. Prostitute

Hier noch eine Erinnerung an die ehemalige Grandiosität von Axl. Im Lederkilt. Mit Elton John. Zu Bohemian Rhapsody. In einem Meer von Zombies.

Oktober 13, 2008

Reaktionen

„Betongrau gegen Kackbraun: 1-0″

„Beton gegen Phaeton: 1-0″

„Er starb, wie er lebte: nach rechts ausgeschert.“

(alle so oder ähnlich beim Grabbepinkler Don Alphonso)

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„Immerhin älter geworden als der böse Mustache-Män

„Idiot. 142 in der 70 Zone?“

„Arme Sau. Zu Muttis 90tem…“

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„Boah, die beiden fusionieren noch: Heidenreichranicki.“

„Elitäres Dummbrotgequatsche. Wenns nach den beiden ginge, liefen im TV ausschließlich Bücherempfehlungen“

„Hm, für den Bayrischen Fernsehpreis, die Goldene Kamera und den Bambi war er sich auch nicht zu schade.

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-Haste das mitbekommen, von Marcel Reich-Ranicki?

-Matze wer?

-Reich-Ranicki: 88, jüdischer Literatur-Yoda.

- Der sich tot gefahrn hat?

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Oktober 5, 2008

„Schreib doch mal was…“

… für den Blog.
Vielen Dank für den Hinweis. Als ob ich das so einfach mit mir machen lassen würde. Schreib doch mal was.
Bin doch kein Angestellter. Wenn ich dann wenigstens Geld bekommen würde, weißt du, dann wäre das ein anderer Schuh. So aber, nö danke.
Irgendwann sollte auch nochmal etwas in der Rubrik „ein fetter Diss geht raus an…“ geschehen, aber wie gesagt; sollte.
Wo wir grad bei Zwängen sind. Einem solchen bin ich erlegen, als im ZDF das Fernseh-Duell zwischen Mr. Ich-bin-eigentlich-für-Clinton Biden und Dumm-wie-Bohnenkraut Palin angekündigt wurde. Im letzten Satz der Hinweis: 2:50 Uhr morgens. Na gut ist ja auch verständlich. Also ran ans lange Aufbleiben. Hat bis Mitternacht gehalten, dann die Erkenntnis, dass 3 Stunden Schlaf sicher nicht schaden werden. Kurz und gut, als ich aufwachte, geweckt von den ersten kärglichen Sonnenstrahlen, zeigte mein Wecker 8:28 an. Zuerst Wut auf die Technik, dämlicher Wecker, kommt bestimmt aus Frankreich, sonst würde dieses Ding nicht so oft streiken. Dann doch das Zugeständnis, dass man vielleicht eventuell möglicherweise versagt hat. Und wieder einmal die Erkenntnis: Die Triebe des Menschen sind wohl doch stärker als gesellschaftliche Oktroyierungen und selbsterlegte Zwänge.

пп

September 27, 2008

Politik ist Prokastination.

Und Beziehungsscheiße auch. Batterie aus dem Telefon, Finger weg vom Blog und konzentriert auf Linksabbieger und StVO.

September 27, 2008

F- the system?!

Fix the system war der gemeinsame Slogan beider US-Präsidentschafts-Kandidaten bezüglich der Finanzkrise in der TV-Debatte. Das mag seltsam klingen aus dem Mund McCains, der vor wenigen Tagen noch davon sprach, dass die Fundamente des US-Finanzsystems stark seien, aber das war auch noch, bevor WaMu (eine Bank, die druch den 700 Milliarden Schwall eigentlich gerettet werden sollte) als bis jetzt größtes Opfer der Krise vom Aasgeier Krisengewinnler JP Morgan aufgefressen wurde.

Wir sollten uns vielleicht mal klar machen, dass nicht nur in stereotypen Sprichwörtern über chinesische Schriftzeichen Krise und Chance nah beiander sind: JP Morgan und die Bank of America (einer dieser fröhlichen Heuchlerfirmen, die zwar „total grün“ sind, aber ordentlich in Kohle investieren – und die wir aufgrund ihrer recht engen Kooperation mit der Deutschen Bank im Auge behalten sollten) werden – wenn sie die Übernahmen der nahezu bankrotten, kleineren Banken gestemmt kriegen – erstarkt aus dieser Krise herausgehen. Auch das Land selbst könnte profitieren: Die Großbanken und Versicherungsinstitute die jetzt für einen Spottpreis von der Regierung aufgekauft werden, werden irgendwann wieder an die Börse gereicht werden, und da womöglich einen dicken Profit machen; was jetzt für 10% des Preises von vor einem Jahr vom Alien-Finanzminister aufgekauft wird, wird womöglich bald für 50% des Originalpreises wieder an der Börse zu finden sein.

Wir deutschen Pfennigfuchser blicken oft auf die amerikanischen Dauerkonsumenten herab, die scheinbar immer neue Schulden machen um sich sinnlosen Mist zu kaufen. Dabei vergessen wir, dass viele Amerikaner Schulden machen, um die kleinen persönlichen Finanzkrisen am Monatsende (wie Obama es sagte) zu überstehen oder medizinische Behandlungen zu bezahlen; nicht um ihren SUV zu Starbucks zu fahren und dort ihre Venti-Latte-Ma-Whatever zu trinken.

Ansonsten blieben beide Kandidaten – wenig überraschend- bei den klassischen Positionen ihrer Parteien. Obama befürwortet Steuerkürzungen für die unteren und mittleren Schichten („95% of you, my fellow Americans„), was natürlich bei der Masse recht gut ankommt. Mit dem dadurch verstärkten Konsum soll der US-Wirtschaft, welche seit jeher stark auf den Binnenmarkt konzentriert ist, wieder auf die Beine geholfen werden.

McCain hingegen ist als Republikaner für Steuerkürzungen, die die wohlhabenderen Schichten des Landes betreffen. Das sichert nicht nur die Unterstützung der größeren Firmen, sondern soll vor allem „runter regnen“. Durch die niedrigeren Steuern werden die Reichen mehr investieren, mehr konsumieren, mehr Firmen gründen und damit Arbeitsplätze schaffen. Die Schiene scheint immer noch zu funktionieren, obwohl die Geschichte eher für Obama spricht:

Haushalt der vorherigen Regierungen

Haushalt der vorherigen Regierungen

Als Republikaner ist er natürlich auch für faktenresisten Bullshit-Patriotismus und bezeichnete Amerika als „größten Produzenten, Importeur und Exporteur“ der Welt. Das ist Unsinn, China und Deutschland exportieren mehr und ich bin mir recht sicher, dass diverse Länder auch mehr importieren. Edit: Bullshit meinerseits, was das importieren angeht: Grummel. Danke Malte.

Die Debatte selber war ziemlich… langweilig. Keine Überraschungen, keine Neuigkeiten, kein Anschreien: es wirkte eher wie ein Aufwärmen. Natürlich war Obama wieder der bessere Redner (auch weil McCain ihn nicht einmal anblickte), aber er war nicht so gut oder McCain so schlecht, dass es groß auffiel.

Ich persönlich erwarte die Debatte zwischen Joe Biden und Sarah „Lipstick“ Palin mit mehr Spannung, da diese wahrscheinlich unterhaltsamer wird. Immerhin wirkt die Frau dumm wie 3 Pfund Butter.

Und jetzt esse ich Kuchen, lerne für meine Fahrschule und schreibe vielleicht nachher, wieso Amerika Georgien und Saakaschwili so mag und was eine amerikanische Gouverneurin in Rente damit zu tun hat.

September 19, 2008

I fought the law…

Tolles Lied.

Buddy Holly and His Crickets. Ich mein das Video ist Mist Geht ja ums Lied. Und das ist wunderbar.

Und während ich die Nacht davon träume, mich dem Gesetz entgegenzustellen und die Coolness in Person zu sein, kann Buddy erzählen, wie mans nicht machen sollte.

Oder the Dead Kennedys fragen.

Und, um das Triumvirat der Coolness zu besiegeln, dürfen the Clash auch mal was trällern.

ππ

P.S. Ja Herr Kratistos, es bleibt ne Ausnahme.

September 19, 2008

Befreiung

Es ist kaum zu glauben, wie befreiend so ein Freitag nachmittags sein kann, vor allem wenns nächste Woche auf nach Prag geht. Denn ich habe die Schule gründlich satt und werde mir nun endlich ordentlich einen hinter kippen die Sehenswürdigkeiten dieser alten Stadt zu Gemüte führen können. Man hört ja nur Gutes über Prag, jedenfalls bis man auf der Internetseite des Auswärtigen Amts landet. Da wird man vor Verbrechern und Krankheiten gewarnt, als ob man ein Dritte-Welt-Land besuchen will…Tja unsere deutschen Behörden mal wieder.

Nebenbei fällt mir grade auf, dass ‘ne Zecke an meinem Arm hängt und mein Blut saugt. Ausnahmsweise nicht metaphorisch gemeint, sondern sone echte Zecke. Was mich zurück auf die Schule bringt. Warum muss ich eigentlich in den nächstbesten Wald kriechen und irgendwelche Kräuter sammeln? Sieht so meine berufliche Zukunft aus? Ich wills jedenfalls nicht hoffen.

So ich werd mal gucken, ob dem Ungeziefer nicht irgendwie beizukommen ist. Ob mit Pinzette oder Hartz IV. Werden ja sehen, wer zuletzt lacht.

ππ

September 17, 2008

le petit antisémite?

Was für uns der Musikantenknochen ist, ist übrigens für Amerikaner the funny bone, während die Franzosen einen anderen Namen dafür haben: le petit juif - also der kleine Jude. Tja. Steht so in der Oktober-Neon. Und bei leo.

Achja, außerdem schreiben wir jetzt. Hier. Paul und ich (- Nein, nicht der, der ist zu beschäftigt mit nichtstun). Andere kommen vielleicht auch noch. Ist ja immer so.

- Christoph Kratistos